Kollegialer Workshop Elektronisches Prüfen – ein Rückblick

Das Projekt „Digitale Hochschulbrücke westliches Ruhrgebiet I Niederrhein [bridge]“ verbindet die Universität Duisburg-Essen und die Hochschulen Niederrhein, Rhein-Waal und Ruhr West. Die Verbundpartner erproben hochschulübergreifende Services und kooperative Arbeitsformen zur Förderung der Digitalisierung der Lehre. Der Kollegiale Austausch in Form von angebotenen Workshops bildet die Grundlage, um Bedarfe zu identifizieren, Strategien zu erarbeiten und anschließend zu erproben.

In Kooperation mit der Veranstaltung „Gute Lehre HRW“ organisierte das Projekt [bridge] am 25.07.2018 einen kollegialen Workshop zur Thematik des elektronischen Prüfens an der Hochschule Ruhr West in Mülheim an der Ruhr als abschließendes Element der Bedarfseruierung. Der Workshop wurde durch zwei Erfahrungsberichte eröffnet. Prof. Dr. Peter Vogt von der Hochschule Ruhr West berichtete von seinen Erfahrungen mit der Online-Plattform invote.de, welche er aktiv während der Lehrveranstaltung für die Erhebung des aktuellen Kenntnisstands, aber auch zur interaktiven Gestaltung der Veranstaltung einsetzt. Im weiteren Verlauf gab Prof. Dr. Malte Weiß, ebenfalls von der Hochschule Ruhr West, einen Einblick in eine von ihm entwickelte Software zur Korrektur von analog durchgeführten und anschließend eingescannten Klausuren.

Auf dieser Grundlage entstand eine Diskussion über die Vor- und Nachteile von elektronisch unterstützten, bzw. durchgeführten Prüfungen und über deren optimalen Einsatz. Zentrale Aspekte des Austauschs lagen hierbei im Mehrwert und den (vorhandenen) Umsetzungsmöglichkeiten kooperativ erstellter Item- und Aufgabenpools, dem Nutzen von Learning Analytics Verfahren und ihrer verbundweiten Verfügbarkeit sowie der unbedingten Betreuung von Prüfungsmöglichkeiten.
Als Ansatzpunkt für ein weiterführendes Vorgehen wurden gemeinsame Schulungs- und Supporteinheiten ins Auge gefasst. Verbundweit verfügbare Moodle-Kurse wurden hierbei allgemein als sinnvoll empfunden und werden im weiteren Projektverlauf etabliert werden. Weitere Ergebnisse des Austauschs lagen in der Feststellung, dass das Feld des elektronischen Prüfens differenziert zu betrachten sei und dass viele Fächer spezialisierte Strategien erfordern. Daraus resultierend werden im Projektverlauf einige dieser Strategien weiter beleuchtet und in Kooperation mit Lehrenden erprobt.

 

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